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Pain Food? Vorsicht! Zucker kann Regelschmerzen verstärken

Pain Food? Vorsicht! Zucker kann Regelschmerzen verstärken

Bauchkrämpfe, Rückenschmerzen und eine graue Wolke über dem Kopf – während der Menstruation leidet jeder unterschiedlich. Es gibt aber auch noch Dinge, die die lästigen Regelschmerzen noch viel schlimmer machen können.

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Ihr ahnt es bereits: Auch die Ernährung hat einen Einfluss auf den Körper. Denn die Ernährung kann auf die Schmerzausprägung eine entscheidende Rolle haben. Vielleicht habt ihr es selbst schon am eigenen Körper beobachten können. Doch woran liegt das?

Wir wissen, im Körper wird alles über Hormone gesteuert. So können auch unsere Schmerzen von Hormonen ausgelöst werden – sogenannte Schmerzhormone. Denn Regelschmerzen werden über Gewebshormone, den Prostaglandinen ausgelöst. Diese Prostaglandine sind zum Beispiel auch für die Gelenkschmerzen bei Rheuma verantwortlich. 

 

Raffinierter Zucker kann Entzündungen im Körper fördern und Krämpfe verstärken.

Nun zurück zur Ernährung: Wie werden Prostaglandine gebildet? Für die Bildung von Prostaglandinen benötigt der Körper Zucker und ungesättigte Fettsäuren aus der Omega-6-Familie.

Die Arachidonsäure ist die wichtigste dieser schmerzfördernden Omega-6-Fettsäuren. Enthalten ist die Arachidonsäure in Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs wie fettreiches Fleisch. Auch in Eiern und Vollmilchprodukte sind hohe Konzentrationen enthalten. Wenn Zucker und ungesättigte Fettsäuren in der Ernährung reduziert werden, sinkt der Arachidonsäure Spiegel im Körper und gleichzeitig auch wird die Bildung der entzündungsfördernden Prostaglandinen reduziert.


Der Effekt der Reduzierung von entzündungsfördernden Prostaglandinen kann gesteigert werden durch zusätzliche Omega-3-Fettsäuren, die sich nebenbei auch positiv auf weitere Bereiche im Körper positiv auswirkt. Omega-3-Fettsäuren sind in größeren Mengen in Leinöl, Rapsöl, Walnussöl oder in ganzen Walnüssen enthalten. Nebenbei ist es wichtig genügend Vitamin E, Vitamin C, Zink und Selen aufzunehmen, weil Entzündungsprozesse im Körper durch die antioxidative Wirkung abgemildert werden.

 

Alle Tipps findet ihr hier:

1. FINGER WEG VON RAFFINIERTEM ZUCKER

Nicht nur wegen der oben beschriebenen Prostaglandine, auch wegen des glykämischen Indexes. Denn raffinierter Zucker jagt den Blutzuckerspiegel in die Höhe und lässt ihn genauso schnell wieder absinken. Die Folgen: Heißhungerattacken auf Salziges, Fast Food und noch mehr raffinierten Zucker.

 

2. FINGER WEG VON SALZ!

Salz fördert die Wassereinlagerung in den Zellen. Da der Körper aber vor Beginn der Regel ohnehin schon Wasser ohne Ende speichert, solltest du jetzt auf Salziges verzichten.

 

3. NICHT STRESSEN LASSEN!

Ebenfalls gilt während der Periode: Stressvermeidung. Stress ist für den eh schon auf Hochtouren arbeitenden Organismus doppelt anstrengend. Etwas Yoga, etwas Meditieren oder etwas Sport helfen, den Stress abzubauen und tragen bei die Regelschmerzen etwas zu lindern.

 

4. KEINE MILCHPRODUKTE

Milchprodukte verschlimmern Entzündungsherde, also die Entstehung von Prostaglandinen. Also lieber reduzieren oder bei der Auswahl der Lebensmittel beachten, dann brauchst du eventuell keine Schmerztabletten.

 

5. WARUM MAGNESIUM GEGEN PERIODENSCHMERZEN HILFT

Wenn dir alles weh tut, du dich müde und schlapp fühlst, dann hilft Magnesium. Der Mineralstoff ist nämlich für eine reibungslose Muskel- und Nervenfunktion zuständig und kann Müdigkeit sowie Krämpfen vorbeugen. Neben Zartbitterschokolade und (ungesüßtem) Kakaopulver sind auch Kürbiskerne, Mandeln, Nüsse und Hülsenfrüchte tolle Magnesiumlieferanten. Hülsenfrüchte können blähend wirken - wenn du eher dazu neigst, solltest du Bohnen, Linsen und Co. während der Periode sparsam essen.

 

Wenn ihr noch Fragen habt oder noch mehr zu diesem Thema wissen wollt schreibt uns jeder Zeit.

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