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Was ist der unterschied zwischen PMS und PMDS?

Was ist der unterschied zwischen PMS und PMDS?
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Es führt kein Weg daran vorbei: Seine Periode zu haben, kann ganz schön nerven, vor allem, wenn man unter dem prämenstruellen Syndrom (auch bekannt als PMS) leidet.

Wir sprechen hier von den Krämpfen, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit und so weiter. Für manche Menschen können die PMS-Symptome jedoch tatsächlich lähmend sein und erfordern vielleicht sogar eine ganz andere Diagnose. Die Prämenstruelle Dysphorische Störung (PMDS) ist das Gegenstück zu PMS, aber es gibt einen ziemlich großen Unterschied zwischen PMDS und PMS - und diesen Unterschied zu kennen, ist sehr wichtig.

Was war PMS nochmal?

PMS-Symptome treten normalerweise direkt nach dem Eisprung und direkt vor der Menstruation auf (4-14 Tage). Zu den Symptomen von PMS gehören Blähungen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, schmerzende Brüste und andere verschiedene körperliche und psychische Beschwerden. Während PMS-Symptome definitiv einen Dämpfer auf deinen Tag setzen können, nehmen die meisten Menschen weiterhin an ihren täglichen Aktivitäten ohne Unterbrechung teil. PMDS hingegen kann dich daran hindern.

Man geht davon aus, dass 85 Prozent der menstruierenden Menschen unter PMS leiden (Dunkelziffer ausgeschlossen).

 

Was ist PMDS?

PMDS ist seltener: Es wird geschätzt, dass nur zwei bis zehn Prozent der Frauen im reproduktiven Alter von PMDS betroffen sind. Der Prozentsatz der trans- und nicht-binären Menschen, die auch mit PMDS leben, ist unklar.

PMDS teilt die Symptome von PMS, aber die Störung ist dafür bekannt, dass sie die Reizbarkeit, die durch PMS hervorgerufen wird, zu extremen Stimmungsschwankungen ausbaut. PMDS kann ebenso die Schmerzen und den Schweregrad der körperlichen Symptome von PMS verstärken. In einigen Fällen kann PMDS sogar zwischenmenschlichen Beziehungen negativ beeinflussen, indem es intensive Depressionen, Angstzustände und Panik verursacht. Die körperlichen Symptome können somit auch den Alltag massiv beeinträchtigen.

Wie weiß ich ob ich PMS oder PMDS habe?

Der einfachste Weg, um zu unterscheiden, ob du PMDS oder PMS hast, ist festzustellen, ob dich deine Symptome wirklich stark einschränken. Ein Arzt kann zum Beispiel feststellen, ob du körperliche, verhaltensbezogene und psychologische Symptome hast, wobei eines davon Stimmungsschwankungen, Wut, Reizbarkeit, ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit oder Anspannung und Angst sein muss. Diese Symptome müssen die üblichen Aktivitäten wie Arbeit, Schule oder soziales Leben beeinträchtigen, um als PMDS zu gelten.

Eine weitere Möglichkeit, zwischen PMS und PMDS zu unterscheiden, besteht darin, auf die Häufigkeit und den Zeitpunkt der Symptome zu achten. PMS-Symptome entwickeln sich normalerweise in den frühen Zwanzigern und beginnen 4-14 Tage vor der Periode. Einige Menschen in ihren Dreißigern und Vierzigern erleben oft auch schwerere PMS-Symptome. Erst in den Wechseljahren, verschwindet PMS aber PMDS kann jederzeit auf diesem Spektrum der reproduktiven Gesundheit auftreten. Das heißt, im Gegensatz zu PMS drehen sich die PMDS-Symptome nicht unbedingt um deinen Gesundheitszyklus.

Hier muss jedoch beachtet werden, dass genau wie bei PMS, auch PMDS stark unerforscht ist. Solltest du also mit PMDS diagnostiziert werden, wird dir der Arzt ein paar (nicht bewiesene) Möglichkeiten vorschlagen, um Symptome zu lindern, die von regelmäßigem Training, über eine ausgewogene Ernährung, bis hin zu Antidepressiva oder auch Antibabypillen reichen...

Wir sind der Meinung, dass die Ernährung eine wichtige Rolle spielt bezogen auf die gesamte körperliche Gesundheit aber vor allem auch auf die hormonelle Gesundheit, PMS und PMDS. Es ist aber absolut wichtig erstmal mit deinem Arzt oder Gynäkologen über die Symptome zu sprechen, die du hast - egal ob es sich um PMS oder PMDS handelt -, um deine körperliche und mentale Gesundheit in Schach zu halten. Es kann manchmal schwierig sein, zwischen diesen beiden Störungen zu unterscheiden, aber sich bewusst zu sein, wann deine Symptome auftreten und wie stark sie sind, wird dir dabei helfen, die richtige medizinische Hilfe zu suchen.

 

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