📦Kostenloser Versand deutschlandweit ab 20€ Mindestbestellwert📦

Mönchspfeffer und die Ernährung bei PMS und Zyklusstörungen

Mönchspfeffer und die Ernährung bei PMS und Zyklusstörungen

Sowohl beim prämenstruellen Syndrom (PMS) als auch bei Zyklusstörungen bestätigen Studien die Effektivität und Verträglichkeit der Behandlung mit einem Mönchspfefferpräparat. Trotzdem solltest du eine Einnahme immer mit deiner*m Frauenärzt*in besprechen. In diesem Post gehen wir auf die Ursachen von PMS, die Behandlungsmöglichkeiten und speziell auf Mönchspfeffer ein.

unsplash-image-vHbw2pf8nbw.jpg

Was ist PMS?

Beim prämenstruellen Syndrom (PMS) treten affektive Symptome, wie Depression oder Reizbarkeit, zusammen mit somatischen Beschwerden auf. Diese Symptome können von Kopfschmerzen, Spannungsgefühl in der Brust bis hin zu Schwellungen der Extremitäten reichen. Definitionsgemäß treten die Symptome in der letzten Woche der lutealen Phase (kurz vor der Periode) und in den ersten Tagen der Periode auf und schränken viele Frauen aufgrund ihres Schweregrads bei sozialen oder beruflichen Aktivitäten ein.

Die Ursachen des PMS sind bis heute nicht abschließend geklärt

Der weibliche Zyklus ist schließlich auch gesteuert durch ein komplexes Zusammenspiel einer Ausschüttung verschiedener Hormone (Progesteron, LH, FSH Östradiol, dazu mehr in anderen Posts). So wird diskutiert, ob ein zu hoher Östrogenspiegel oder dessen zu rascher Abfall Ursache für das Unwohlgefühl sein könnte. Ein Mangel an dem Gewebshormon Prostaglandin könnte ebenfalls einen Einfluss darauf haben. Der Zusammenhang zwischen PMS und einem Progesteron-Mangel wird inzwischen bezweifelt. Wahrscheinlich ist das Hormon Prolaktin, welches das Wachstum der Brustdrüsen und den Milchfluss regelt, und eigentlich nur während der Stillzeit in höheren Mengen produziert wird, beteiligt.

PMS Behandlungen

Es gibt unterschiedliche Behandlungen. Oft wird von den Frauenärzt*innen die Pille verordnet, Schmerzmittel kommen auch zum Einsatz, und manchmal wird auch mit relativ starken medikamentösen Behandlungen, wie der Verschreibung von Antidepressiva, gearbeitet. Die meisten Menstruierenden möchten aber weder so häufig Schmerzmittel gegen die Beschwerden schlucken müssen noch über längere Zeit andere synthetische Medikamente oder künstliche Hormone einnehmen.

Eine wissenschaftliche Studie («British Medical Journal» 2001) bestätigte Mönchspfeffer-Extrakte unter anderem als wirksames Mittel gegen prämenstruelle Beschwerden. Alle Symptome waren bei den untersuchten Patientinnen deutlich gebessert. In Kombination mit Bewegung und vernünftiger Ernährung verhilft das pflanzliche Mittel 80 Prozent der von PMS betroffenen Frauen zu einer deutlichen Besserung der körperlichen und der psychischen Symptome. Mönchspfeffer ist medizinisch anerkannt zur Behandlung von unregelmäßiger, zu häufiger oder zu seltener Regelblutung.

Untersuchungen zeigten, dass der Extrakt aus den Früchten in den Hormonhaushalt eingreift, was die Wirksamkeit bei gynäkologischen Beschwerden erklären kann. Heute weiß man, dass bestimmte Inhaltsstoffe in den reifen, getrockneten Früchten der Heilpflanze insbesondere das Hormonsystem auf vielfältige, ausgleichend-regulierende Weise beeinflusst. Zur Herstellung von pflanzlichen Medikamenten mit Mönchspfeffer verwendet man daher einen Extrakt aus den Früchten. An der Gesamtwirkung sind verschiedene Wirkstoffe aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe beteiligt, wie es bei allen pflanzlichen Medikamenten der Fall ist. Keuschlammfrüchte(Mönchspfeffer)-Trockenextrakt enthält viele Inhaltsstoffe - unter anderem die Monoterpen-Glycoside (Iridoide) Aucubin und Agnusid, lipophile Flavonoide (Casticin, Isovitexin, Orientin), ätherische Öle (Cineol, Pinen), den Bitterstoff Castin und fettes Öl.

Ob die Prolaktin-Freisetzung stimuliert oder gehemmt wird – das ist anscheinend eine Frage der Dosierung. Das wiederum erklärt, warum Mönchspfeffer-Extrakte so widersprüchliche Wirkungen bzw. Nebenwirkungen haben können und weshalb es empfehlenswert ist, nur auf sichere Fertigmedikamente mit Dosierungsempfehlung zurückzugreifen und mit dem Frauenärzt*innen die Einnahme abzuklären.

Wie wird Mönchspfeffer eingenommen?

Mönchspfeffer ist kein verschreibungspflichtiges Medikament und ist in der Apotheke oder Drogerie frei verkäuflich. Trotzdem solltest du eine Einnahme immer mit deiner*m Frauenärzt*in besprechen und nicht auf eigene Faust agieren. Vor allem die Dosierung sollte von deiner*m Frauenärzt*in bestimmt werden.

Je nach Anwendungsbereich unterscheidet sich die Höhe der Dosierung stark. Eine Beobachtungsstudie "zur Symptombehandlung bei Frauen mit menstruellen Zyklusstörungen" beispielsweise verabreichte Teilnehmerinnen der Studie 20mg Mönchspfeffer-Extrakt am Tag in Form einer Filmtablette. Unter den Teilnehmerinnen waren auch Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch, wovon 23 Prozent innerhalb von drei Monaten erfolgreich schwanger wurden. Bei anderen Zyklusstörungen, wie dem Ausbleiben der Periode, PMS oder einer verkürzten Lutealphase (Gelbkörperphase), kann eine höhere oder niedrigere Dosierung erforderlich sein und auch die Art des Präparates kann unterschiedlich sein.

Mönchspfeffer ist zwar eine Heilpflanze, dennoch kann auch diese, bei falscher Dosierung, Nebenwirkungen hervorrufen. Zu den am häufigsten auftretenden Symptomen gehören Hautausschläge und Juckreiz, Schwindel, Kopf- und Brustschmerzen. Weniger häufig treten Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden und Gewichtszunahme auf. Außerdem kann es zu PMS-ähnlichen Symptomen wie Zwischenblutungen, Unterleibsschmerzen und Stimmungsschwankungen während der Einnahme kommen.

In Zusammenarbeit mit erfahrenen Frauenärzt*innen haben wir deshalb die richtige Menge Mönchspfeffer in unser fempow gemischt, sodass du hier keine Gefahr einer falschen Dosierung läufst.

Schlusswort: Das Wohlbefinden hängt stark von der Ernährung ab

Ballaststoff- und Vitaminreich sollte die Ernährung aufgestellt sein. Studien haben gezeigt, dass Menstruierende, die sich Ballaststoffreich ernährten und gute Fette essen, deutlich weniger Beschwerden hatten. Insbesondere Symptome wie Brustspannen, Migräne und Wassereinlagerungen wurden dadurch verbessert. Auch der Verzicht auf Alkohol und/oder Koffein in dieser Zeit war unterstützend.

Auch Magnesium, Kalzium und Vitamin D können unterstützen: Menstruierende  mit PMS-Symptomen haben häufig sehr niedrige Kalzium- und Vitamin D-Spiegel. Bereits 1200 Milligramm Kalzium reichten aus, um die Symptome zu lindern. Während Kalzium vollständig über die Nahrung aufgenommen werden muss, wird Vitamin D direkt vom Körper gebildet, wenn man genug in der Sonne ist. Magnesium hingegen hilft gegen Krämpfe, indem es die Muskeln und die Gebärmutter entspannt, besänftigt das Nervensystem, lässt dich besser schlafen und stabilisiert den Blutzuckerspiegel. Es kommt dabei besonders in dunkler Schoki, Kakao, Erbsen und Bohnen vor.

Schreibt uns gerne bei Fragen oder wenn ihr noch mehr über den Zusammenhang von PMS und Ernährung wissen wollt. Wir freuen uns über eure Nachrichten.

Vorheriger Post Nächster Post