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PMS Tipps die ich gerne vorher gewusst hätte

PMS Tipps die ich gerne vorher gewusst hätte
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Mit dem Thema Periode und PMS sind viele nur konfrontiert, wenn es mal wieder Werbung für Periodenprodukte gibt. Dort wird nicht selten ein sehr verzerrtes Bild gezeigt von gut gelaunten Frauen. Wichtig an dieser Stelle zu erwähnen: nicht nur Frauen haben ihre Tage, der Begriff Womxn hat sich für alle menstruierenden Menschen eingebürgert.

Über die berühmte blaue Flüssigkeit brauchen wir dabei gar nicht zu reden. Meistens werden seltsame Umschreibungen genutzt um die Periode zu beschreiben. Auch der Spruch "Die hat doch ihre Tage" ist echt überholt und meistens nicht mal zutreffend, weil man sich meistens vor der eigentlichen Menstruation im Zyklus befindet. Um genau zu sein kann dies bis zu 2 Wochen vor der Menstruation anfangen: das prämenstruelle Syndrom (PMS).

Die Symptome der PMS sind vielfältig (siehe Blogartikel "PMS und PMDS Symptome") und regelmäßige wiederkehrende, körperliche, psychische und emotionale Beschwerden. Es gehört dazu, dass man sich dann etwas mehr müde und schlapp fühlt oder auch empfindlicher ist. Allerdings gehören zu den Beschwerden weitaus mehr Symptome wie verminderte Motivation, Schwindelgefühle, verschwommenes Sehen, Schlafstörungen, Gelüste und viele mehr.

Besonders wenn man sich selbst in diesen Phasen gut kennt, kann man dies zu seinem Vorteil nutzen, ohne, dass es einen zu sehr aus der Bahn wirft. Der Körper bereitet sich genau genommen auf eine Schwangerschaft vor, kein Wunder, dass die Periode manchmal sogar bei Stress ausbleibt, denn einen Eisprung hat man dann auch nicht. Für viele ist die Periode eher einschränkend, doch man kann sie auch ganz gezielt nutzen und bewusst einen Gang zurückschalten. Ganz zu Schweigen davon, dass sie ein sehr wichtiges Gesundheitszeichen für den Körper bedeutet.

 

Eine kurze Übersicht:

  • Die Menstruation beginnt, wenn die Gebärmutterschleimhaut wieder abgebaut wird. Gefühle: gehemmt, bodenständig und gelassen, anhänglich. Tag 1-6

  • Erste Zyklusphase (Follikelphase): der Östrogenspiegel steigt an, Glückshormone verbreiten sich und man wird abenteuerlustig, aktiv, vital, inspirierend. Kurz und knapp man fühlt sich einfach wohl. Tag 7-12

  • Eisprung: Der Östrogenspiegel ist an seinem Höhepunkt und man fühlt sich sexy und attraktiv. Die Eizelle will schließlich befruchtet werden. Wir sind optimistischer, fokussierter und euphorisch. Tag 13-16

  • Zweite Zyklusphase: Das Schwangerschaftshormon Progesteron dominiert. Wir verhalten uns eher ruhig und sind nachdenklich, gelassen und in uns gekehrt. Tag 17-34

Mit unseren Stimmungsschwankungen sind wir nicht alleine, auch wenn jeder unterschiedlich komplex ist. Kurz vor der Periode wollen wir uns verkriechen und sehen alles eher negativ und trauen uns weniger zu. Es vollkommen O.K., wenn man schneller an Dingen zweifelt, sich wie ein anderer Mensch fühlt oder wir uns ekelhaft einsam fühlen. Bei vielen beginnt diese Phase knappe 2 Wochen vor der Periode. Das macht alles dann irgendwie total Sinn. Und wenn man versteht was da im Körper passiert, so als könnte man die Hormone im Körper sichtbar machen ergibt sich ein etwas klareres Bild. Also es ist alles real und du bist damit nicht alleine.

Übrigens: Genau Zahlen wie viele Womxn wirklich von PMS betroffen sind gibt es nicht, da es keine genau Diagnose zu PMS gibt. Ja wirklich! Die gute Nachricht: man kann mit PMS umgehen, und zwar mit ganz natürlichen Maßnahmen - also dem was wir eigentlich täglich zu uns nehmen. Denn wir sollten uns nicht einfach mit den PMS Beschwerden abfinden.

 

Hier ein paar Tipps:

1. Verstehe deine Symtpome und deinen Zyklus

Es ist wichtig herauszufinden wann genau deine Beschwerden auftreten. Dafür kannst du ganz einfach seinen Zyklus beobachten. Wie es dir ging, wie du dich verhalten hast, was du gefühlt hast. Führe ein PMS Tagebuch. Es ist vollkommen normal verschiedene Stimmungslagen in einem Zyklus zu haben. Es gibt Tage da ist man eher nachdenklich und andere an denen man entscheidungsfreudiger ist. Vollkommen ok! Auf diesem Weg kann man sein Leben auch dem Zyklus besser anpassen, ihn als Jahreszeiten betrachten, diese treten schließlich auch zyklisch auf. Die zweite Zyklusphase ist genauso wertvoll wie die erste, für viele ist diese Phase eher belastend. Es ist eben anders als in der ersten Zyklusphase.

 

2. Die richtige Ernährung

Raffinierter Zucker, Laktose, Histaminreiche Lebensmittel, Transfette, Kaffe und Alkohol verstärken die PMS Beschwerden, weil sie das Immunsystem triggern und die Kommunikation der Hormone fördern. Also Trick 17: Basische Ernährung:
  • Entzündungshemmende Lebensmittel: Omega 3 Fette, Ingwer, Kurkuma

  • Magnesium (es besänftigt das Nervensystem, lässt dich besser schlafen und stabilisiert den Blutzuckerspiegel, wirkt entzündungshemmend und entspannt die Muskeln und die Gebärmutter) besonders in dunkler Schoki, Kakao, Erbsen und Bohnen

  • Zink (entzündungshemmend und stressreduzierend, fördert einen gesunden Eisprung und die Progesteronbildung)

  • Vitamin B6 trägt zur regulierung deines Hormonhaushaltes bei 

 

 

3. Heilende Kräuter

  • Mönchspfeffer. Es gibt sehr viele Studien zu Mönchspfeffer und es wurde gezeigt, dass PMS-Symptome reduziert werden konnten. Am besten nimmt man es 3 Monate durch. Und dann nur noch in der zweiten Zyklushälfte. Allerdings sollte es nicht beim PCO-Syndrom genommen werden.

  • Johanniskraut. Es wirkt Stimmungsaufhellend und antidepressiv. Es regt die Serotoninproduktion an und lässt dich auch besser schlafen. Allerdings sollte man bei manchen Medikamenten darauf achten ob es sich verträgt.

  • Frauenmantel. Ein altbewährtes Kraut. Es reguliert die Ausschüttung des Gelbkörperhormone und ist Stimmungsausgleichend.

 

4. Safran

Safran enthält wertvolle Inhaltsstoffe wie zum Beispiel Crocin, Crocetin und Safranal, welche krampflösend und hormonell ausgleichend wirken. Regelmäßige Safraneinnahme kann so die Beschwerden von PMS und Krämpfe während der Regelblutung und die Begleiterscheinungen im Wechsel lindern.

 

Achte auf deinen Körper, akzeptiere deinen Zyklus, und die damit verbundenen Emotionen und bleib’ stark! Wir stehen dabei jeder Zeit hinter dir.

 

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