Ästhetisches, minimalistisches Stillleben in sanften Rosé- und Naturtönen mit Skincare-Elementen und zyklusbezogenen Symbolen

Zyklusbedingte Akne: Ursachen, Mythen & was wirklich hilft

Zyklusbedingte Akne, auch als zyklusbedingte Hautunreinheiten oder hormonelle Pickel bekannt, ist für viele Frauen ein wiederkehrendes Thema. Oft entstehen Unreinheiten zyklisch, insbesondere vor der Periode und das trotz sonstiger Pflege-Routine. Wer Verständnis für die dahinterliegenden Zusammenhänge entwickelt und gezielt handelt, kann der Haut spürbar helfen.

Kurz:

  • Pickel in der zweiten Zyklushälfte, besonders kurz vor der Menstruation, sind hormonbedingt.
  • Östrogen wirkt beruhigend auf die Haut, Progesteron und Androgene begünstigen Unreinheiten.
  • Zyklusgerechte Pflege: sanfte Reinigung, gezielte Wirkstoffe (z. B. BHA, Niacinamid) und ausreichende Feuchtigkeit.
  • Ernährung, Stressmanagement und Nährstoffe (z. B. Zink, Omega‑3) unterstützen Hautbalance.
  • Bei hartnäckiger Akne oder hohem Leidensdruck ist dermatologische Abklärung sinnvoll.

Warum bekomme ich immer Pickel kurz vor meiner Periode?

In der zweiten Zyklushälfte, der Lutealphase, sinkt der Östrogenspiegel, während Progesteron und der relative Androgenspiegel ansteigen. Das fördert Talgproduktion, führt zu engeren Poren und erhöhtem Entzündungsrisiko. So entstehen Pickel häufig 7–10 Tage vor der Menstruation.

Welche Hormone verursachen zyklusbedingte Akne?

Nicht ein Hormon allein sorgt für Unreinheiten, sondern das Zusammenspiel. Sinkendes Östrogen und steigendes Progesteron sowie Testosteron führen zur erhöhter Talgproduktion, Verhornungsstörungen und Entzündungen.

Sind Zyklus-Pickel nur in der Pubertät ein Thema?

Nope, leider nicht. Zyklusbedingte Akne kann in jedem Alter vorkommen, etwa in der Prämenstruation, beim Absetzen hormoneller Verhütung, in der Schwangerschaft oder den Wechseljahren. Und sorry, auch einfach so: Wenn deine Hormone nicht ausgeglichen sind.

Was hilft wirklich gegen hormonell bedingte Akne im Zyklus?

Eine sanfte, zyklusangepasste Hautpflege ist zentral. Reinigung mit milden Gelen, gezielte Wirkstoffe wie Salicyl‑ oder Azelainsäure, Niacinamid und Retinoide, dosiert und je nach Zyklusphase eingesetzt – sowie eine stabilisierende Feuchtigkeitspflege helfen nachhaltig.

Können Zyklus-Pickel durch Ernährung beeinflusst werden?

Ja. Hohe glykämische Lasten und zuckerreiche Ernährung können hormonelle Unreinheiten begünstigen. Eine ballaststoffreiche, ausgewogene Ernährung, fermentierte Lebensmittel und Nährstoffe wie Zink, Omega‑3 oder Vitamin B6 unterstützen Hormonbalance und Haut.

Wann sollte man bei zyklusbedingter Akne ärztliche Hilfe suchen?

Wenn Unreinheiten stark entzündet, schmerzhaft, narbig oder chronisch wiederkehrend sind und den Alltag belasten, empfiehlt sich eine dermatologische oder gynäkologische Abklärung, etwa auf hormonelle Ursachen wie PCOS oder andere Ungleichgewichte.

Zyklusgerecht gepflegt: Wie du Haut und Hormone im Einklang bringst

Zyklusbedingte Akne ist in vielen Fällen keine Hautstörung, sondern hormonologische Kommunikation. Statt gegen die Haut zu kämpfen, lohnt es sich, ihre Signale zu erkennen und sinnvoll zu reagieren.

Im frühen Zyklus (Follikelphase) wirkt das steigende Östrogen beruhigend auf Hautstruktur und Feuchtigkeit. Das ist eine gute Zeit, um sanft aufzubauen, Feuchtigkeitsbooster wie Hyaluron oder Barrierestärkendes wie Ceramide zu nutzen.

Zur Eisprungphase hin steigt die Strahlkraft, aber auch die Sensibilität. Hier sind antioxidative, schützende Pflege und Lichtschutz (bei Tageslichtmanagement) sinnvoll.

In der Lutealphase setzt die Problematik ein: Talg und Entzündungen nehmen zu. Hier wirken Salicylsäure punktuell, Niacinamid beruhigend und Retinoide präventiv, das ideal in moderatem Einsatz bereits bevor die Pickel auftreten. Eine milde Feuchtigkeitspflege ohne reizende Inhaltsstoffe unterstützt den Hautschutz.

Nicht-Pflegefaktoren spielen eine zentrale Rolle: Stress, Schlafmangel und Ernährung beeinflussen Hormone, Talgproduktion und Hautbarriere. Insbesondere ein stabiler Blutzucker, entzündungshemmende Nährstoffe und ein gesundes Mikrobiom wirken sich positiv auf die Zyklushaut aus.

Wenn trotz passender Pflege und Lebensstilberatung der Hautzustand schmerzhaft, narbig oder dauerhaft belastend bleibt, kann eine medizinische Abklärung sinnvoll sein – beispielsweise auf zugrundeliegende hormonelle Dysbalancen.


Zyklusbedingte Akne ist kein Zeichen von Pflegeversagen, sondern ein physiologisches Zusammenspiel von Hormonen, Haut und Lebensstil. Mit einem verständnisvollen Blick auf den eigenen Rhythmus und gezielter, sanfter Unterstützung kannst du deine Haut besser begleiten – im Sinne von Balance statt Kampf.

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Haftungsausschluss

Dieser Blogpost dient nur zu Informationszwecken und ersetzt nicht die medizinische Beratung. Konsultiere immer eine Ärztin, wenn du gesundheitliche Bedenken hast.

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