Die Zeit zwischen den Jahren fühlt sich oft wie eine Pause außerhalb des Alltags an. Termine fallen weg, Routinen lösen sich auf, der Lärm wird leiser. Genau darin liegt ihr Wert. Diese Tage sind kein Vorlauf für Neujahrsvorsätze, sondern ein Raum zum Innehalten, Regulieren und Sammeln.
Selfcare bedeutet in dieser Phase nicht, sich neu zu erfinden, sondern sich selbst wieder näherzukommen, körperlich, mental und emotional.
Kurz:
Selfcare zwischen den Jahren heißt: Tempo rausnehmen, Reize reduzieren und dem Körper wie dem Nervensystem Sicherheit geben. Kleine, ehrliche Rituale wirken jetzt nachhaltiger als große Ziele oder Optimierungsversuche.
Welche Selfcare-Routinen gibt es?
Selfcare-Routinen können sehr unterschiedlich sein: ausreichend Schlaf, regelmäßige Mahlzeiten, sanfte Bewegung, Journaling, bewusste Pausen oder das Setzen von Grenzen. Entscheidend ist nicht die Methode, sondern die Wirkung auf dein Wohlbefinden.
Wie praktizierst du Self-Care?
Indem du dich regelmäßig fragst, was du gerade brauchst und darauf reagierst. Manchmal bedeutet Selfcare Aktivität, manchmal Rückzug. Beides ist richtig.
Wie können Mädchen Selbstfürsorge betreiben?
Durch das Wahrnehmen eigener Gefühle, das Einhalten von Pausen, offene Gespräche, einen bewussten Umgang mit Social Media und Vertrauen in die eigenen Bedürfnisse.
Was gehört alles zu Selfcare?
Alles, was deine Ressourcen stärkt: Schlaf, Ernährung, Bewegung, mentale Klarheit, emotionale Sicherheit, soziale Kontakte und das bewusste Nein-Sagen.
Hier sind ein paar Beispiele, wie du Selfcare zwischen den Jahren praktizieren kannst,
1. Sanft in den Tag starten – ohne Druck
Zwischen den Jahren darf der Morgen ruhig sein. Kein sofortiges Reagieren, kein Multitasking. Stattdessen:
- ein warmes Getränk
- ein paar Minuten Stille oder bewusste Atmung
- sanfte Bewegung oder Dehnen
- Tageslicht, sobald es möglich ist
Ein langsamer Start signalisiert dem Nervensystem Sicherheit und schafft eine stabile Grundlage für den Tag.
2. Wärme als Form von Selbstfürsorge
Wärme ist eines der einfachsten und effektivsten Selfcare-Tools besonders im Winter. Sie wirkt beruhigend, entspannend und regulierend.
- warme Mahlzeiten
- Wärmflasche oder Heizkissen
- warme Kleidung und weiche Materialien
- ein Bad oder eine heiße Dusche
Körperliche Wärme unterstützt das Wohlbefinden oft direkter als jede mentale Technik.
3. Rückblick statt Vorsätze
Diese Tage eignen sich besser für Reflexion als für Zielplanung. Nicht im Sinne von Bewertung, sondern von ehrlicher Beobachtung.
- Was hat mir dieses Jahr Energie gegeben?
- Was hat mich langfristig erschöpft?
- Was möchte ich im nächsten Jahr weniger tun?
Schreiben ohne Anspruch auf Lösungen bringt oft mehr Klarheit als jede To-do-Liste.
4. Reize bewusst reduzieren
Nach einem oft intensiven Jahr ist das Nervensystem überstimuliert. Zwischen den Jahren darf es leiser werden:
- Social Media bewusst begrenzen
- Nachrichtenpausen einlegen
- weniger Input, mehr Stille
Schon kleine Reduktionen können spürbar zur inneren Ruhe beitragen.
5. Selfcare realistisch sehen
Selfcare ist nicht immer ästhetisch oder angenehm. Manchmal bedeutet es:
- früh schlafen zu gehen
- Verabredungen abzusagen
- klare Grenzen zu setzen
- ehrlich zu sich selbst zu sein
Diese unscheinbaren Entscheidungen sind oft die wirksamsten Formen von Selbstfürsorge.
Selfcare zwischen den Jahren heißt nicht, alles richtig zu machen. Sondern sich selbst Raum zu geben, ohne Optimierungsdruck. Wer diese Tage nutzt, um zu entschleunigen und wieder ins eigene Körpergefühl zu kommen, startet stabiler und klarer ins neue Jahr.